Echte Männer bei „Mad Men“

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Wenn die ausgezeichnete Serie „Mad Men“, in der es um die amerikanische Gesellschaft in den 60er Jahren im Allgemeinen und die Werbebranche im Speziellen geht, in Deutschland ausgestrahlt werden würde, dann gäbe es mit Sicherheit große Proteste von Gesundheitsorganisationen. Denn wohl nie zuvor wurde in einer amerikanischen Serie so viel geraucht wie bei Mad Men. Bei jeder Gelegenheit, ob beim Essen, im Bett oder in Meetings, werden die Zigaretten rausgeholt, Dialoge unterbrochen und tiefe Züge inhaliert.

Leider aber – vollkommen losgelöst von der Tabakdiskussion – wird es Mad Men niemals nach Deutschland schaffen. Wenn man bösartig ist, dann muss man sagen, dass die Serie einfach zu gut, zu anspruchsvoll für uns ist. Wenn man sich die Quoten für „Deutschland sucht den Superstar“ oder das Dschungelcamp anschaut, dann wird einem schnell klar, dass für Niveau im deutschen Fernsehen keinen Platz ist. Muss es aber auch nicht: Über den britischen Amazon-Shop kann man aktuell viele sehr gute Serien – wie eben Mad Men – durch den schwachen Pfund sehr günstig kaufen.

Alle rauchenden wie auch nichtrauchenden Männer sollten unbedingt die Serie genau studieren – insbesondere Hauptdarsteller Jon Hamm. In seiner Roller als Don Draper besticht er nicht nur durch einen sensationell durchtrainierten Oberköper, der eben nicht zu viele Muskeln aufweist, sondern vor allem durch die Tatsache, noch ein Mann der alten Schule zu sein. Aber auch er ist nicht frei von Makeln: Neben der Tatsache, dass er – wie erwähnt – raucht, nimmt er es mit der Treue gegenüber seiner Frau nicht allzu ernst. Spätestens da hört dann auch bei uns Frauen die Zuneigung für markige Kerle auf.

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Moet & Chandon – Exklusiv mal exklusiv!

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Für die diesjährigen Academy Awards hat sich Moet & Chandon etwas besonders Raffiniertes einfallen lassen. Bei Festivitäten wie einer Olympia oder einer Weltmeisterschaft gibt es immer ein “offizielles Exklusiv-Produkt” zum Happening. Was hat der Champagner-Hersteller daraus gelernt? Genau, sie müssen offizielles Getränk eines großen und stilvollen Events werden und was ist da treffender als die Verleihung der Oscars? Wir stoßen an auf so viel Einfallsreichtum und so viel Budget, dies durchsetzen zu können.

Moet & Chandon

Moet & Chandon – Exklusiv mal exklusiv!

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Für die diesjährigen Academy Awards hat sich Moet & Chandon etwas besonders Raffiniertes einfallen lassen. Bei Festivitäten wie einer Olympia oder einer Weltmeisterschaft gibt es immer ein “offizielles Exklusiv-Produkt” zum Happening. Was hat der Champagner-Hersteller daraus gelernt? Genau, sie müssen offizielles Getränk eines großen und stilvollen Events werden und was ist da treffender als die Verleihung der Oscars? Wir stoßen an auf so viel Einfallsreichtum und so viel Budget, dies durchsetzen zu können.

Moet & Chandon

Album der Woche: Bruce Springsteen – Working on a Dream

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Es soll ja Menschen geben, die schon jetzt, kaum eine Woche ist seit dem Amtsantritt vergangen, genug von Barack Obama haben. Nicht von seiner Politik, aber vom medialen Drumherum. All denen sei geraten, Bruce Springsteens neues Album „Working on a Dream“ zu ignorieren. Nicht umsonst hat „Der Boss“ bei der Inauguration den Titelsong zum Besten gegeben, nicht umsonst erscheint es jetzt – unmittelbar nach Obamas Amtsantritt: Bruce Springsteen hat eine sehr positive Platte aufgenommen, die, ebenso wie Obama, Hoffnung und Freude vermitteln soll.

Ursprünglich war „Working on a Dream“ gar nicht geplant. Nachdem Springsteen sein letztes Album „Magic“ veröffentlicht hatte, kündigte er in einem Interview an, keine weiteren Platten mit seiner E-Street-Band aufnehmen zu wollen. Nicht weil sich die Beteiligten zerstritten hatten, nur hätten sich nach vielen Jahren der Zusammenarbeit Automatismen entwickelt, die für einen kreativen Fluss eher kontraproduktiv sind. Doch erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt. Noch während Bruce Springsteen und die E-Street-Band gemeinsam auf Tour waren, entstanden die ersten Songs, so dass man noch einmal gemeinsam ins Studio ging, die Aufnahmen sehr zügig durchzog und „Working on a Dream“ das Ergebnis der Sessions ist.

Kritiker werden Bruce Springsteen vorwerfen, er sei pathetisch geworden und hätte sich zu sehr dem Pop verschrieben. Beide Vorwürfe sind nicht von der Hand zu weisen. Aber man muss das Album schon im historischen Zusammenhang sehen. Wie kaum ein anderer Musiker steht Bruce Springsteen für den ehrlichen, aufrechten und fleißigen Amerikaner. Gerade für Menschen wie Springsteen bedeutet die Wahl eines demokratischen, schwarzen Präsidenten eine Menge – selbst wenn einige Europäer das nicht nachvollziehen können. Ebenso pathetisch und amerikanisch die Inauguration Obamas war, ist es Springsteens „Working on a Dream“. Oder anders ausgedrückt: Wer letzte Woche Obama zujubelte, wird sich an Springsteens neuestem Album nicht satthören können.

Carbonorchester von Luis and Clark

Vielleicht haben einige von euch gestern die Inauguration (Amtseinsetzung) von Barack H. Obama gesehen. Kurz vor seinem Schwur spielten einige weltberühmte Musiker noch ein extra für Obama komponiertes Stück.
Am Cello saß der weltberühmte Yo-Yo Ma. Eventuell ist dem ein oder anderen aufgefallen, dass sein Cello durchaus kein Standardmodell war.
Yo-Yo Ma spielte auf einem Carbon-Cello aus dem Hause Luis and Clark.

Auf Grund der besonderen Eigenschaften von Kohlefaser ist das Cello im Vergleich zu hölzernen Modellen leichter und weniger temperaturanfällig, was bei Auftritten im Freien sehr von Vorteil sein kann.

Doch Luis and Clark bieten nicht nur ein Cello aus Carbon an. Ebenso gibt es eine Viola, eine Violine sowie einen Bass. Da hat man das Carbon-Orchester ja schon beinahe zusammen.

Wie man sich denken kann, sind die Preise auch entsprechend hoch:
Cello: 7.139 $
Viola: 5.839 $
Violine: 5.530 $
Bass: 12.939 $

Zu kaufen gibt es all das bei Luis and Clark auf der Website.

Album der Woche: Ray LaMontagne – Gossip in the Grain

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Man muss das in Deutschland leider noch immer groß und breit erwähnen: Ray LaMontagne ist einer der talentiertesten und besten Songwriter der Welt. Auch wenn der Musiker erst 34 Jahre alt ist, darf man ihn mit diesen Lorbeeren belegen. Seine bisherigen Alben „Trouble“ und „Till the Sun turns black“ waren Meisterwerke und erreichten in den USA und Großbritannien Spitzenpositionen, schafften es hierzulande aber nicht in die Charts.

Ray LaMontagne ist einer dieser Musiker, die nicht mehr als eine Gitarre braucht, um das Publikum zu fesseln und begeistern. Seine Songs sind intensiv, sehr stimmungsvoll und voller Substanz. Auf seinem dritten Album „Gossip in the Grain“ präsentiert LaMontagne zehn Songs zwischen Folk, Pop, Blues und Rock. Selten gab es ein Album, das in sich so gut war. Einen Song herauszuheben? Unmöglich. Auch wenn das Album eine stilistische Vielfalt an den Tag legt, ist allen Liedern doch gleich, dass jedes für sich ein Meisterwerk ist.

Ray LaMontagne ist ein Künstler, der wohl bis an sein Lebensende medial kaum in Erscheinung treten wird. Seine große Stärke besteht nicht darin, Schlagzeilen zu fabrizieren, sondern Musik zu schreiben, die das große Publikum verdient. Wer Musik in all ihren Facetten liebt, wird an „Gossip in the Grain“ und Ray LaMontage viel Freude haben.

Album der Woche: Katy Perry – One of the Boys

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Es gibt wohl kaum ein Land, das in sich so gespalten ist wie die USA. Auf der einen Seite die konservativen Republikaner, auf der anderen Seite die liberalen Demokraten. Auf der einen Seite die aufgeschlossenen Großstädter, auf der anderen Seite die in sich zurückgezogene Landbevölkerung. Auf der einen Seite die weit verbreitete Pornoindustrie, auf der anderen Seite die Hardliner, die ein Verbot von Kondomen fordern. Man könnte die Liste ewig fortführen, doch sollte klar sein, worum es geht: Die USA sind ein wenig bigott.

Daher verwundert es auch nicht, dass eine Katy Perry für einen der größten medialen Skandale 2008 sorgte. Sie veröffentlichte letzten Sommer ihre erste Single „I kissed a Girl“ und besang darin, wie es war, eine Frau zu küssen. Prüde Teile Amerikas forderten, den Song aus dem Radio zu verbannen, schließlich geht es darin um homosexuelle Erfahrungen. Wie furchtbar! Pikant ist, dass Katy Perry selbst aus einem sehr konservativen und gottesfürchtigen Haushalt stammt und ihre Mutter mehrfach zitiert wurde, schlimm sie das alles finde.

„I kissed a Girl“ wurde zum Welt-Hit und erreichte in vielen Ländern die Spitze der Charts. Viele dachten an das pseudo-lesbische russische Duo t.A.t.U. und daran, wie kurz deren Karriere hielt. Sollte Katy Perry das gleiche Schicksal widerfahren? Die Zweifel wurden mit der Veröffentlichung des Album „One of the Boys“ ausgeräumt. Die Platte bietet eine ungeheure Vielfalt an potenziellen Hits und auch eine große stilistische Vielfalt zwischen sanftem Pop und frechem Pop-Rock. Dass auch die zweite Single „Hot N Cold“ den ersten Platz der deutschen Singles-Charts erreichte, gilt als weiteres Beleg, dass die Sängerin sich etablieren wird.

Katy Perry erinnert nicht nur stimmlich an P!nk sondern auch in ihrer Inszenierung. Katy Perry könnte langfristig sogar eine noch größere Karriere hinlegen, schließlich sieht sie – wie Dieter Bohlen sagen würde – aus wie eine “Granate”. Und dass der optische Faktor im Entertainment-Business viel wert ist, sollten wir nicht vergessen.

Album der Woche: David Garrett – Encore

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Klassische Musik ist selten cool. Ältere Herren und ältere Damen – meist eher vollschlank denn attraktiv – singen und spielen Stücke von längst verstorbenen Künstlern, die man schon mindestens eine Million Mal gehört hat. Wie langweilig, denkt die Jugend und hört weg. Und dann gibt es noch David Garrett: Der 28- Jährige widerlegt alle Klischees über klassische Musik.

Rein von der äußeren Erscheinung könnte der in Aachen geborene Geiger auch Mitglied einer Boygroup sein. Mit seinen blonden Haaren, die in der Regel zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden sind, und seinen leuchtenden Augen verfügt Garrett das Potenzial, auch als Modell zu arbeiten. Doch das muss er gar nicht. Schließlich gilt er schon seit vielen Jahren als einer der talentiertesten Geiger der Welt. Gerade mal 13 Jahre war Garrett alt, als er von der „Deutsche Grammophon“, einem der erfolgreichsten Klassik-Labels der Welt, als Exklusiv-Künstler unter Vertrag genommen wurde. Ein Wunderkind also. Doch das sollte er nicht bleiben.

Spätestens 2008 wurde David Garrett mehr als ein begnadeter Geiger, er wurde zum Popstar. Durch das Album „Encore“. Darauf spielt Garrett nicht die Werke von Händel oder Mozart, sondern Songs von Queen, Michael Jackson oder AC/DC – klassisch. Dass das nicht peinlich sondern wahnsinnig cool klingt, liegt an der Virtuosität Garretts. Eben die bewahrt „Encore“ auch vor den vernichtenden Kritiken, die auf ähnliche Klassik-Pop-Crossover-Projekte einprasseln. Sonst nämlich spricht man gerne abfällig von Populär-Klassik und davon dass die Musiker wenig drauf haben. Genau das aber kann man David Garrett nicht vorwerfen.

Auf dem Album sind nicht nur moderne Stücke zu finden sondern auch etwa ein Teil von Vivaldis “Vier Jahreszeiten” in einer sehr modernen Interpretation. David Garrett sorgt mit „Encore“ dafür, dass sich in Zukunft wieder mehr Menschen für klassische Musik interessieren werden. Das allein ist ein große Leistung. Im nächsten Schritt aber wird sich auch das Genre der Klassik verändern: Die Protagonisten werden damit leben müssen, dass sie über kurz oder lang jünger, authentischer und cooler wirken müssen, als sie es bisher getan haben. Nur dann werden sie langfristig für eine große Masse relevant sein – wie nun eben David Garrett.

mitstil: Dance Anthology 2009

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Pünktlich zum neuem Jahr präsentieren wir euch den ersten offiziellen mitstil iMix. Die mitstil – Dance Anthology 2009 fasst ein musikalisch ereignisreiches Jahr 2008 gekonnt zusammen und stimmt mit beeindruckenden und bewegenden Trend-Mixes auf ein viel versprechendes Jahr 2009 ein. So ist es fast schon selbsterklärend, warum FB & Carly George mit ihrem Dauerbrenner „Baby Baby“ im Solitaire Remix, das Guru Josh Project mit dem wohl bekanntesten Dance-Titel des abgelaufenen Jahres „Infinity 2008“ in der Klaas Vocal Edit, oder auch Laurent Wolf mit seiner Erfolgssingle „No Stress“ nur ein kleiner Teil der Hochkaräter sind, die auf der mitstil – Dance Anthology 2009 vertreten sind.

Dieser erste offizielle Release eines mitstil iMixes ist ein absolutes Muss für jeden Freund von elektronischer Dance Musik. Sichert euch jetzt ein Exemplar der mitstil – Dance Anthology 2009 – nur exklusiv im iTunes Store.

iTunes Download

Tracklisting

01. FB & Carly George – Baby Baby (Soiltaire Remix)
02. Distorded – Control It (Original Mix)
03. Guru Josh Project – Infinitiy 2008 (Klaas Vocal Edit)
04. Ian Carey – Keep On Rising (Vocal Mix)
05. Antigone – More Man Than Man (Shave Future Vocal Mix Edit)
06. Laurent Wolf – No Stress (Original Club Mix)
07. Eric Prydz – Pjanoo (Original Club Mix)
08. No Halo – Put Your Hands On
09. Booty Luv – Some Kinda Rush
10. Voodoo & Serano – Sunglasses At Night
11. Laurent Wolf & Soni Dee – Sunshine Paradise (Hott 22 Club Mix)
12. The Beach and Tia – Suntan (The Alibi Edit)
13. Moonbootica – To The Club
14. David Guetta – Tomorrow Can Wait
15. Alex Gaudino & Shena – Watch Out (Nari & Milani Remix)