AVANT/GARDE DIARIES – TRANSMISSION1-Festival in Berlin

Nach der Mercedes-Benz Fashion Week 2011 in Berlin, war die Hauptstadt am Wochenende mal wieder der Place to be für alle Fashion Victims. Und nicht nur die, denn was Kurator Jil Sander-Chefdesigner Raf Simons* da mit Unterstützung von Mercedes-Benz auf die Beine gestellt hat, ist mit keinem Mode-Event zu vergleichen und wird diesem banalen Anspruch auch kaum gerecht: das Festival „AVANT/GARDE DIARIES – TRANSMISSION1“ bot eine urbane, aufregende Mélange aus gesellschafts- und zeitrelevanten Themen rund um Kunst, Mode, Musik, Innovation, Trend, Kultur und natürlich dem Automobil. [Read more...]

“Twentyniner”: 29-Zoll-MTB´s

„29-Zoll“ heißt 2011 der Mega-Trend beim Mountainbike. Die MTBs mit den größeren Rädern sehen nicht nur stylish aus, sie versprechen auch einige Vorteile gegenüber den klassischen 26-Zöllern. [Read more...]

Marc Jacobs: Nerd und Realist

Die Fashion-Branche feiert ihn als Mode-Genie, doch Marc Jacobs (48) selbst hat “eine sehr bodenständige Haltung” zur Mode. “Für mich ist der kommerzielle Erfolg wahnsinnig wichtig”, sagte der Louis Vuitton-Kreativchef im Interview mit dem Magazin Gala (Ausgabe 27/11). Gegenüber dem “Zeit-Magazin” verriet Jacobs außerdem: “Ich war immer ein Nerd. Noch heute komme ich mir oft wie ein Fremdling, wie ein Sonderling vor.” Seine schönste Tätowierung z. B. sei eine Couch auf der rechten Hüfte. [Read more...]

Schweighöfer, Bloom und Hamilton im Shooting für Hugo Boss Fragrances

Schweighöfer für Hugo Boss FragrancesHugo Boss Fragrances hat mit Matthias Schweighöfer, Orlando Bloom und Lewis Hamilton jetzt ein erfolgreiches Trio versammelt, das als Markenbotschafter für verschiedene Hugo Boss Signature-Parfums steht. Neben dem ehemaligen Formel 1-Weltmeister Lewis Hamilton für “BOSS BOTTLED.NIGHT.” verraten auch Schauspieler Matthias Schweighöfer für “HUGO MAN” und Hollywood-Superstar und “Pirates Of The Caribbean”-Mime Orlando Bloom für “BOSS Orange Man” Ihre persönlichen Erfolgsgeheimnisse. [Read more...]

Euer Alltag bei Facebook

Eine spannende Idee hat uns heute erreicht: Euer Alltag ist eine neue Facebook-Initiative, die von euren lustigen und skurrilen Alltagsgeschichten lebt. Ein Beispiel gefällig?

WOLFSBURG in der VW-Autostadt.

Kunde am Tag der offenen Tür zu einem Verkäufer: “Haben Sie auch die Mercedes A-Klasse hier?”

Statt zu antworten, geht der Verkäufer zum neuen Golf 6 und sagt gelassen: “Hier, schauen Sie mal, ganz neu.”

Kunde: “Moment mal, wollen Sie mich verarschen?”

Verkäufer: “Moment mal, wer hat denn damit angefangen?”

Die Seite wurde innerhalb von sieben Tagen bereits mit über 100 Gefällt-Mir-Klicks belohnt. Vielleicht gefällt es euch ja auch und ihr habt die nächste lustige Alltagsgeschichte parat. Klickt vorbei auf www.facebook.com/eueralltag

PS: Eine eigene Homepage hat die Initiative auch, zu finden hier: Euer Alltag

Swatch New Gent

Der Schweizer Modeuhren- und Schmuckhersteller SWATCH stellt eine neue, grössere Uhr vor, die von den Gent Originals inspiriert wurde – den Uhrenmodellen, für die Swatch berühmt geworden ist. Die neue Kollektion bedient sich bei den Charakteristika der klassischen Swatch Gent – ihrer Kreativität, ihrer Farben und ihrer modischen Verspieltheit – und überträgt sie auf ein grösseres, auffälligeres Format, das auf positive Art und Weise provoziert. Die New Gent Collection wurde für aktive Männer und Frauen designt, die die neuen grossen Trends in der Welt der Accessoires verfolgen und ein Gespür für stylishes Uhrendesign haben. Jedes der zehn Modelle zeichnet sich durch ein grosses, farbiges Kunststoffgehäuse mit einem grosszügigen und farblich abgestimmten Zifferblatt und einem Tages- und Datumsfenster auf der 3-Uhr-Position sowie durch ein robustes, mattes Silikonarmband aus.

Der Schweizer Uhrenhersteller weicht hier stilvoll von der für ihn kennzeichnenden Verwendung einer Fülle von Farben ab und präsentiert die Modelle der New Gent Collection in streng monochromen Tönen – alles, vom Gehäuse über das Armband bis hin zu den Schnallen erstrahlen in den derzeit angesagten Winterfarben.



Die Modelle der Kollektion Swatch Gent Originals, die die Welt in den 1980er-Jahren im Sturm erobert haben, hatten einen Durchmesser von 34 mm. Die neuen Modelle der New Gent Collection messen hingegen 41 mm in der Breite, und die Stärke des Gehäuses und Uhrenglases beträgt nun 11 mm. Durch dieses neue, grössere Format haben die Uhrendesigner noch mehr Spielraum für Farben, kreative Motive, neue Oberflächenstrukturen und Designs. Ebenso wie die Originalmodelle sind die New Gents hochwertige Uhren des Schweizer Markenherstellers, die wie gewohnt modisch und dennoch erschwinglich sind.

Milow im Interview über ein neues Album und den privaten Jonathan

»I was born in 1981 -
Yeah, things just had begun.
But this Year will be mine,
the Year 2009.«

Mit diesen Worten beendet Milow (www.milow.com) seinen Song »Canada« bei einem Live-Konzerte in Amsterdam (Milow - Milow (Maybe Next Year) [Live] {Deluxe Version} - Canada). Und wie recht er mit diesen Worte hat. Im letzten Jahr hagelten die Awards auf den gebürtigen Belgier ein wie der Regen zur Monsunzeit. Und womit? Mit Recht! Milow, der mit bürgerlichem Namen Jonathan Vandenbroeck heißt, hat sich seine Karriere selbst gebastelt. Er gründete mit finanzieller Unterstützung seiner Freunde und Verwandten ein eigenes Label, ist noch immer sein eigener Manager und bastelt schon fleißig am nächsten Album – weil er zeigen will, dass das Jahr 2009 kein Zufall war.

Ich habe mich mit dem aufgeweckten Belgier auf einen Kaffe getroffen und wollten wissen, was Jonathan Vandenbroeck für ein Typ Mensch ist. Er ist nett, so viel schon mal vorweg.

Jonathan, in dem Song »Born in the Eighties« singst du von der Kontrullwut unserer Generation. Viele Songs handeln aber auch vom Träumen. Bist du eher ein Träumer oder ein Kontrolleur?
Ich war immer ein Träumer. Ich habe immer davon geträumt, Musiker zu werden. Auch wenn mir viele Leute gesagt haben, dass das nichts wird und dass es hart sei, war ich naiv und habe es immer weiter versucht. Diesen Song »Born in the Eighties« wollte ich eigentlich für meine Freunde schreiben. Dann wurde er mehr ein Song über unsere Generation. Beim Schreiben habe ich mich gefragt, was diese Generation ausmacht. Natürlich ist das schwierig, denn sie besteht aus vielen Individuen, aber selbst diese haben eines gemeinsam: Unterbewusst wollen sie alles kontrollieren. Niemand mag es gern, wenn alles »einfach so« und »plötzlich« passiert. Aber diese Kontrollwut ist dumm, denn das Leben ist voller unerwarteter Momente. Ich würde sagen, dass ich definitiv ein Träumer bin, aber Kontrolle ist immer dabei.

Wenn du sagst, du hast immer davon geträumt, Musiker zu werden: Hast du von Anfang an alles auf eine Karte gesetzt oder passierte es einfach?
Für mich war es ein ziemlich langsamer Prozess. Es kam eins zum anderen. So lange ich denken kann, ist Musik ein wichtiger Teil in meinem Leben. Irgendwann habe ich mir die Gitarre geschnappt und meinen ersten Song geschrieben – der natürlich ziemlich schlecht war. Als ich meine erste Band verlassen hatte, wollte ich meine eigene Musik machen. Es gab für mich nie einen Master-Plan und die Musik, die ich jetzt mache, hätte ich mir mit 16 Jahren nie zugetraut. Da ging‘s eher in Richtung Rock-Band. Ich habe mich immer aufs Songwriting und Singen konzentriert, wollte mich dort immer weiter entwickeln. Wenn du dir jetzt eine zehn Jahre alte Aufnahme anhörst, würdest du wegrennen. Singen ist wie ein Muskel, den du trainieren musst, damit du besser wirst – manchmal auch schlechter.

Die angesprochenen uralten Aufnahmen wären sicherlich interessant…
… wenn ich sie nicht alle verbrannt hätte. (lacht)

Okay, schade. Also zurück zu etwas Neuem: Du hast jetzt mit »Out of my Hands« deine dritte Single in Deutschland veröffentlicht. Magst du uns etwas zu dem Song und der Zusammenarbeit mit Marit Larsen erzählen?
»Out of my Hands« war schon immer ein ganz besonderer Song für mich auf diesem Album. Er ist im Vergleich zu »You Don‘t Know« und »Ayo Technology« ein eher ruhiger Song. Es geht um späte Einsicht, ums »Auf Wiedersehen« sagen und ganz besonders ums Bedauern. Entweder im Bezug auf eine beendete Beziehung, egal ob Freundschaft oder unter Liebenden – oder im Bezug auf den Tod. Ich bin sehr stolz auf den Titel und war erstaunt, dass mein deutsches Label diesen Song veröffentlichen wollte.

Ich habe Marit Larssen zum ersten Mal bei einem Festival in Berlin getroffen. Zu der Zeit kannte ich nur ihren großen Hit „If a Song Could Get me You“, aber an dem Tag waren wir die Einzigen mit einer Akustik-Gitarre. Es hat irgendwie gepasst. Es ist die beste Version, die ich von diesem Song jemals aufgenommen habe und es ist der perfekte Soundtrack zu einem entspannten Frühlingstag.

Wie kann ich mir die letzten fünf Minuten vor einem Konzert vorstellen?
In den letzten Minuten vor einem Konzert ist ziemlich viel Hektik. Wir haben ein Ritual in der Band: Es wird eine „Best of 70s“-CD eingelegt, zu der dann alle mitgrölen können und nebenbei gibt‘s ein Glas Rum. Aber das gibt es sowieso jeden Abend. Wir machen viel Party, wenn wir unterwegs sind.

Du wirst nächstes Jahr 30 Jahre alt. Wenn du jetzt mal ein bisschen weiter zurück denkst: Hattest du eine glückliche Kindheit? Vielleicht hast du auch irgendeine spannende oder lustige Story aus jüngeren Tagen?
Oha, da hast du mich aber erwischt! 30 Jahre schon? Naja, wie die Zeit vergeht… Wie viele Teenager hatte auch ich verdammt viele Sorgen in meiner Jugend. Ich habe die Schule gehasst. Es war ziemlich streng und es ging immer darum, zu sein, wie alle es gern sehen. Ich wollte anders sein, aber ich wusste nie, wie ich das am besten anstelle. Eine besondere Story aus meinen jüngeren Tagen? Mir fällt nichts ein. Ich habe es erfolgreich verdrängt.

Stichwort: Urlaub. Hast du ein Lieblings-Reiseziel?
Kalifornien ist für mich einer der schönsten Orte auf dieser Welt. Ich habe da mal für ein Jahr gelebt und ich genieße es jedes Mal wieder, meine Freunde dort besuchen zu können. Aber auch jede Tour fühlt sich ein bisschen wie ein langer Urlaub an.

Apropos Tour: Was können wir von Milow 2010 erwarten?
Ich möchte in diesem Jahr zwei besondere Dinge erledigen. Ich möchte zum Einen mir selbst und allen Anderen beweisen, dass alles, was in 2009 passiert ist, kein Zufall war. Mir ist sehr wichtig, dass die Leute wissen, dass das letzte Jahr kein spontaner Anfang für mich war. Für Viele bin ein Newcomer, aber dieser Höhepunkt aus dem letzten Jahr liegt für mich irgendwo in der Mitte eines langen Zeitstrahls. Ich möchte diese Menschen auch live überzeugen und viele Konzerte und Festivals spielen. Zum Anderen – und das ist das Wichtigste für mich in diesem Jahr – möchte ich ein neues Album komponieren und aufnehmen. Das klingt auf der einen Seite ziemlich simpel, aber natürlich ist das auf der anderen Seite auch eine große Herausforderung. In jeder freien Minute werde ich neue Songs schreiben und sie weiter optimieren. Wenn alles klappt, dann wird das Album im Januar 2011 veröffentlicht. Zumindest kann ich mich somit ein bisschen unter Druck setzen, dass ich es dieses Jahr packe.

Das klingt bodenständig und macht Lust auf die nächste Platte. Eine abschließende Frage: Was würdest du gerne mal über Milow in den Zeitungen und Zeitschriften dieser Welt lesen?
Das ist eine tolle Frage. Lass mich überlegen… Ich würde mir für die Zukunft wünschen, dass wir uns wieder mehr auf die Musik an sich und nicht auf den Trubel und die Verleihungen und Preise drum herum konzentrieren. Es zählt nur der Grund, warum man Preise bekommt, und nicht die Art, wie man am besten an sie rankommt.

Ich möchte einfach immer mein Bestes geben und alles tun, was möglich ist. Ich möchte nicht in zehn Jahren zu Hause sitzen und etwas bedauern. Ich will nicht sagen müssen „Hätte ich doch bloß mehr gemacht.“

Der Grund, warum viele Leute auf der Bühne stehen und Musik machen ist, weil sie Komplimente hören wollen oder gemocht werden wollen. Ich will mich davon nicht ausnehmen. Ich spiele gerne live, weil ich meine Gedanken mitteilen möchte, aber auch weil ich etwas zurück bekommen will. Vielleicht soetwas wie:

»Milow spielt überragendes Konzert in Hamburg.«

Vielen Dank, Jonathan. Es hat Spaß gemacht.
Mir auch. Vielen Dank!

[Foto: Universal Music, Emma Andersson]

EVENT: Villa Harburg (16. April)

Limousinen-Service, DJ-Duo sugga‘n‘dime, Welcome-Drink und Mojito 5€ all night long

Jugendstil-Villa trifft auf modernen VIP-Charakter. Die neue In-Location Villa Harburg im Süden der Hansestadt gilt unlängst als Geheimtipp für noblen Party-Genuss. Ums Hinkommen braucht sich niemand Gedanken zu machen, denn mitStil bietet natürlich in bester Partnerschaft mit »Inspiration Limousinen« einen kostenlosen Limousinen-Service ab S Harburg Rathaus (Bolero Bar) an. Für 10€ Eintritt gibt es neben einem Welcome-Drink und feinsten Party-Beats vom DJ-Duo sugga‘n‘dime unter anderem Mojito für 5€ all night long.

Die Location

Die Villa Harburg ist eine neue Event-Location im Süden der Hansestadt Hamburg im Stadtteil Harburg. Seit ihrer fulminanten Eröffnungs-Feier im Januar 2010 weiß man, dass die exklusive Jugendstil-Villa aus dem 19. Jahrhundert das möglich macht, was dem Süden noch gefehlt hat: Stilvolles Feiern im exklusiven Ambiente für anspruchsvolle Partygänger!



Offizieller VVK in der Villa Harburg

Wir haben nur eine begrenzte Anzahl von Eintrittskarten. Danach ist Schluss und keiner kommt mehr rein. Wir fahren eine heftige Promotion für dieses Event und die Nachfrage wird groß sein. Sichert euch deshalb am besten schon jetzt im offiziellen Vorverkauf eure persönliche Eintrittskarte. Ihr könnt dann nicht nur an der Schlange vorbei gehen, ihr werdet auch beim Limousinen-Service bevorzugt behandelt: Sagt euren Freunden Bescheid, dass sie sich eine Karte im VVK sichern sollten, und kommt gemeinsam zur Limo. Denn wer eine Eintrittskarte hat, darf zuerst fahren.

Bitte versteht, dass wir nur 5 Karten pro Person ermöglichen können. Karten gibt es solange der Vorrat reicht in der Villa Harburg, Buxtehuder Straße 35, 21073 Hamburg.

ACHTUNG: Geringes VVK-Kontingent im Online-Shop!

Auf Grund der großen Nachfrage gibt es ab sofort zusätzlich ein geringes geringes Kontingent in unserem Online-Shop. Von zu Hause Karten buchen war selten so einfach! Schnell zugreifen. Es gibt nicht viele Karten! Zu unserem Laden kommt ihr mit Klick auf http://www.mitstil.com/laden

Key-Facts zur Veranstaltung:

  • Limousinen-Service inklusive
  • Hochkarätiges DJ-Lineup: sugga’n'dime
  • Mojito 5€ all night long
  • Kostenloser Welcome Drink
  • Eintritt: 10€
  • Dresscode: »mitStil«

Jetzt bei facebook in die Gästeliste eintragen!

Ohne euch sind wir nichts. Deshalb würden wir uns freuen, euch in der Gästeliste bei Facebook zu sehen und viel mehr, wenn ihr all eure Freunde zu diesem Event einladet. Wir versprechen euch »im Gegenzug« eine verdammt fette Party in der Villa Harburg! Ja, versprochen.

Der Link zum Facebook-Event: http://www.facebook.com/event.php?eid=393566624342

Der Frühjahrs-Trend 2010: Bart

Foto: zululord / <a href='http://www.photocase.com'>photocase.com</a>

Foto: zululord / photocase.com

Das Phänomen des männlichen Bartes verursacht bei so manchem Mann (vielleicht auch Frau?) Kopfschmerzen. Es verhält sich dabei in etwa so wie mit der Frisur einer Frau. Die Frage ist immer: Was, wann und wie denn bloß? Ich möchte hiermit das falsche Vorurteile, ein Bart sei »schmutzig«, aus dem Weg räumen und den Weg frei machen für den modischen Trend dieses Quartals.

Eine Sache steht fest: Gesichtsbehaarung rockt. Warum das aus wissenschaftlicher Sicht so ungemein sexy ist und wie es dazu kam, verdeutlichen uns Biologen:

Der menschliche Bart ist hauptsächlich beim Mann vertreten. Er ist deshalb auch als sekundäres Geschlechtsmerkmal zu verstehen. Zudem wird der Bartwuchs hauptsächlich durch das bekannte Hormon Testosteron begünstigt.

Alles schön und gut, aber warum soll der Mann denn nun einen Bart tragen?

Im Tierreich unterliegen die Weibchen der sogenannten “Handicap-Theorie”, das heißt, dass sie sich Männchen aussuchen, die Signale aussenden, die sonst kein Anderer aussendet. Ich denke da an den farbenprächtigen Federschwanz eines Pfau. Je prachtvoller, desto besser die Gene.

Nicht anders verhält es sich mit dem Mann: Die Barttracht eines Mannes ist Zeugnis guter Gene. Der Glanz, die Länge und vor allem das Volumen hängt von der Menge des körpereigenen Testosterons ab. Viel Testosteron lässt den Bart prächtiger erscheinen. Paradoxerweise ist dieses Hormon aber auch ein Grund dafür, warum Männer eine Glatze bekommen.

Also spricht doch nichts gegen die Vollbehaarung im Gesicht, oder?

Theoretisch ja, aber die Realität sieht anders aus. Eine Erklärung hierfür geben uns die Psychologen:

Ein prachtvoller Bart steht für Kraft und Macht und ist somit zugleich angsteinflößend. Unterschwellig weiß das auch die Frauenwelt und so bezeichnen laut einer Statistik 70% der Damen uns Männer mit Vollbart als unsympathisch. Grund hierfür ist die Emanzipation. Frauen werden als “mündige” und vor allem “selbstständige” Personen erzogen. Für emanzipierte Singlefrauen entsteht ein innerer Konflikt, wenn sie das Symbol der Macht und Kraft antreten sehen. Es entsteht eine Abneigung, die sie davor bewahrt, sich zu unterwerfen.

Für Frauen in einer Beziehung spielt dies keine Rolle. Eher das Gegenteil ist der Fall: Männer übernehmen in einer Partnerschaft die Stellung des (nicht unbedingt) kräftigen Jägers und Beschützers. Ein Bart kann diese Position verstärken und dann ungemein attraktiv wirken.

Auch die junge Mode dieses Jahres erkennt diese Chancen und präsentiert sich in 2010 unter dem Aspekt des »Re-Gendering« – quasi eine »Wiederbelebung des männlichen Geschlechts«. Wie der Bart aussehen soll, ist ziemlich egal. Vorrangig der Vollbart, der 3-Tage-Bart und der Kinnbart gehören zu den Favoriten der männlichen Trendsetter wie Robert Pattinson oder Brad Pitt:

Also, liebe Männer, lasst euch nicht unterkriegen! Werdet wieder der attraktiven Mann mit Bart.

In diesem Sinne: Guten Bartwuchs!

Fotos: photocase.com / Getty Images