
O.K., ich bin ein wenig spät dran mit dem Tipp – aber nicht zu spät. Derzeit gibt es im englischen Amazon-Shop, über den ich ja auch schon die Serie „Mad Men“ empfohlen hatte, das unschlagbare Angebot, die ersten sieben Staffeln von West Wing zum Spottpreis von gut 50 Pfund (inklusive Versandkosten) zu erwerben. Eben das habe ich vor einigen Wochen getan und bin begeistert.
Worum geht es in West Wing? Auch wenn ich noch in der erste Staffel festhänge, wird sich wohl nicht viel daran ändern, dass die Serie das Treiben im Weißen Haus dokumentiert. Das Ganze wirkt sehr reell, man verhandelt mit Abgeordneten über Abstimmungen, handelt Deals aus und versucht kommunikative Lösungen für eigentlich nicht zu entschuldigende Vergehen zu finden. Die Dialoge sind schnell und könnten aus dem wahren Leben stammen.
Die wahre Stärke von West Wing sind die Schauspieler: Martin Sheen und Rob Lowe sollten aus dem Kino hinlänglich bekannt sein. Aber auch John Spencer, Bradley Withford oder Dulé Hill wissen zu überzeugen. Wenn es einen Kritikpunkt gibt, dann den, dass die Frauen allesamt eher zu Statisten mutieren – zumindest soweit ich das beurteilen kann.
Einmal mehr ist es eine Schande, was in den USA für Serien produziert werden, die es nicht bis nach Deutschland schaffen. Umso besser, dass man sich über Amazon helfen kann.



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