SEAT Ibiza Bocanegra

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Seat bringt vom SEAT Ibiza die “Bocanegra” Edition raus. Das klangvolle Wort lässt sich mit dem “GTI” von Volkswagen vergleichen und bringt auch die selben Eigenschaften mit. Facelifting und was am wichtigsten ist: Mehr Power unter der Haube. Wer schon immer Audi R8 fahren wollte, der dürfte die Bocanegra-Version des Ibiza interessant finden, weil offensichtlich Designelemente verwendet wurden. Der “Bocanegra”-Stil lässt sich auch beim Kauf eines SEAT Cupra anwenden. Nun endlich zu den Fakten: Die Maschine fährt mit 178PS und einem 1,4 Liter-Motor. Und das Beste: Der Bocanegra kommt noch dieses Jahr im Juli auf den Markt. Dann warten wir mal auf den Preis…

Danke Autoblog

Dell Adamo – Design-Notebook die Zweite

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Dell will seine Kraft beweisen und kommt nun mit einem MacBook-Air-Kontrahenten um die Ecke. Mit 16,5 mm an seiner dünnsten Stelle ist das auch ein gelungener Versuch. Die Unterseite des Laptops besteht aus einem gegossenen Stück Aluminium und besitzt, wie das MacBook Air, eine hintergrundbeleuchtete Tastatur, einen Glas-Display, wird aber in zwei statt einer Farbe ausgeliefert: Onyx oder Perl-farben.

Die Grundversion liefert einen 1,2 GHz Intel Core 2 DUO SU9300-Prozessor und das teurere Modell kommt mit einem 1,4 GHz Intel Core 2 Duo SU9300 ins Haus. Beide fallen unter das MacBook Air, das mit einem 1,6 GHz-Prozessor taktet. Ebenso die Grafikkarte ist nicht so kraftvoll wie die des Air’s: Wo das Air mit einer Nvidia GeForce 9400M arbeitet, stellt das Adamo nur mit einer Intel GS45 (integriert) dar. Leider kann das Adamo nicht einmal beim Preis punkten, denn das kleinste Modell beginnt mit 1999€. Das Air tut dies mit 1799€. Schade. Dennoch eine Augenweide, das Adamo!

Dell Adamo

K•Space

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K•Swiss hat eine interessante Werbeaktion im Internet gestartet. Im K•Space versammelt der Schuhhersteller Stars wie Adam Green, Ed Westwick, Jackson Swinton und Tommy Haas, um über ihren Stil zu philosophieren und dies komplett klassisch und minimalistisch im Tenniscourt-Stil gehalten. Darauf wurde besonderen Wert gelegt, um den Stil des “Classics” von K•Swiss gut zu treffen. Großartige Interviews in perfektem Stil.

K•Space

via Artschoolvets

Glasblasen-Tisch von Liana Yaroslavsky

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Modern living stößt langsam an seine Grenzen: Alles ist schon minimalistischer, als jeder es für möglich gehalten hätte und schockierend-gute Ideen gibt es nur noch selten. Gut, dass diese Ideen immer bei uns auf dem Radar landen!

Frau Yaroslavsky hat einen Tisch in einer Perfektion und in einem Stil geschaffen, wie er derzeit nur wenige Wohnzimmer schmücken dürfte. Wochen sind für so einen Tisch notwendig und dieser bedarf nur höchster Glasbläser-Kunst. Preise auf Anfrage. Lassen wir Bilder sprechen:

via Artschoolvets

Pure Kreativität: Troyt Coburn

Der Fashion-Fotograf Troyt Coburn hat mit seinen Fotostrecken schon Lee zu großem Image verholfen. Diese und weitere großartige Werke des angesehenen Werbefotografen finden sich in seinem Flash-Portfolio. Für alle Interessenten an schönen Frauen und tollen Fotos ein Muss!

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Pure Kreativität: Troyt Coburn

Der Fashion-Fotograf Troyt Coburn hat mit seinen Fotostrecken schon Lee zu großem Image verholfen. Diese und weitere großartige Werke des angesehenen Werbefotografen finden sich in seinem Flash-Portfolio. Für alle Interessenten an schönen Frauen und tollen Fotos ein Muss!

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Stefan Sagmeister: Ich muss nicht lügen

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Stefan Sagmeister ist einer der bekanntesten und zugleich begehrtesten Designer, wenn es um das Gestalten von Artcovers von LPs oder CDs geht. Im Interview mit mitStil verrät er, mit welchen Künstlern er besonders gern zusammengearbeitet hat, wie sich Design in Krisenzeiten verändert und was man als Nachwuchsdesigner beachten sollte.

mitStil: Sie haben unter anderem für so namhafte Bands wie die Rolling Stones oder Aerosmith gerarbeitet. Wie kann man sich das vorstellen? Sie setzen sich mit Mick Jagger an einen Tisch und er schildert Ihnen seine Visionen, oder waren Sie komplett frei?

Stefan Sagmeister: Bei den berühmten Bands handelt es sich meist um einen komplexen Prozess, da viel Geld von der Visualisierung eines CD-Covers abhängt. Im Falle von den Rolling Stones war es Mick Jagger sehr wichtig, dass eine Ikone geschaffen wird, die auch auf Baseballkappen und Lederjacken gut aussieht, “Synergy” war das Wort, das bei den ersten Treffen am Häufigsten fiel.

Ansonsten haben wir immer gearbeitet. Das heißt wir hören uns die Musik sorgfältig an und versuchen sie zu visualisieren. Jagger wusste, dass das Britische Museum eine ausgezeichnete Babylonische Sammlung besitzt ­ der Titel der CD war “Bridges to Babylon” ­ ich habe auch gleich das Britische Museum besucht, wo ich zum ersten Mal die Assyrischen Löwen gesehen habe, die dann letztendlich als Grundlage für die Ikone fürs Cover (als auch für hunderete andere Artikel wie z.B. einem “Bridges to Babylon” Bleistiftspitzer und Radiergummi) dienten.

mitStil: An welche Zusammenarbeit erinnern Sie sich besonders gerne?

Stefan Sagmeister: Immer wieder an die mit David Byrne, der unter Musikern einer der ganz wenigen ist, der sich mit visuellen Dingen wirklich beschäftigt. Wir haben einige Cover für ihn selber, für seine alte Band Talking Heads und für sein Label gestaltet. Vor ein paar Monaten haben wir das gesamte Material für das ausgezeichnete neue Album von ihm und Brian Eno “Everthing that Happens will Happen Today” designed. Er ist um vieles intelligenter als ich, und so kann ich bei jedem Treffen etwas lernen.

mitStil: Nun werden immer weniger CDs verkauft. Welche Konsequenzen hat das für Ihre Arbeit? Stirbt das Cover demnächst unter Umständen ganz aus?

Stefan Sagmeister: Das 12-Inch-Albumcover war ein Poster samt Rückseite. Das CD-Booklet steckte zwar in einer winzigen, grauenhaften und zerbrechlichen Plastikschachtel, enthielt aber durch die vielen Oberflächen die bessere Möglichkeit, um Geschichten zu erzählen. Beide sollten im Geschäft zum Hinschauen verleiten und wollen der Musik eine visuelle oder textliche Dimension hinzufügen.

Die CDs werden in absehbarer Zukunft auch in Deutschland (in Asien ist dies ja schon längst so, in den USA seit ein paar Jahren) zum Spezialistenprodukt verkommen (wie die 12-Inch heute), Musik wird samt Video-Animation im Heimunterhaltungszentrum heruntergeladen werden können. Das Verhältnis des Hörers zur Musik wird ein Anderes sein, der Stolz auf die Plattensammlung, die Identifikation mit Songs und Bands wird abnehmen.

Das alles stimmt mich nicht im geringsten nostalgisch.

mitStil: Sie kommen ursprünglich aus der Werbung. Gibt es grundlegende Unterschiede in der Gestaltung einer Anzeige und eines CD-Covers?

Stefan Sagmeister:
Ja. Der Gravierendste ist wohl, dass Anzeigen meist von Werbeagenturen gestaltet werden, deren Kreative sich selten mit den beworbenen Dingen identifizieren. Wir haben in der Regel Covers gestaltet, deren Musik wir selber wirklich mochten. Das hat allerlei Vorteile: Ich muss nicht lügen, ich treffe Leute, die interessante Dinge machen, und da ich an den Inhalten interessiert bin, überschneiden sich meine Interessen und die des Kunden. Somit ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Qualität dadurch besser wird ist groß.

mitStil: Krisen wirken sich oft unmittelbar auf Kunst, Musik und Film aus. Wird auch Ihr Stil düsterer – oder im Gegenteil positiver?

Stefan Sagmeister:
In New York war das Design zu Boomzeiten immer am miserabelsten, während der ersten Internet-Blase wurde fast ausschliesslich Mist produziert. Die Weltwirtschaftskrise macht mir daher große Hoffnung.

mitStil: Auf Ihrer Homepage haben Sie auch den Punkt “Answers for Students”, in dem Sie angehenden Designern Tipps geben. Wie sehen Sie die Chancen des Nachwuchs? Über welche Skills muss ein Designer, der künftig bestehen will, verfügen?

Stefan Sagmeister: Die Wichtigkeit des Standbildes wird weiterhin abnehmen. Alles, was animiert werden kann, wird animiert werden (mit teilweise grauenhaften Folgen für den Konsumenten). Unser Feld hat sich auf der einen Seite vom Handwerk her extrem spezialisiert ­ aus dutzenden Werkzeugen ist einzelnes geworden ­ und auf der anderen Seite unglaublich verallgemeinert: Ein Grafiker sollte heute photographieren, animieren, filmen, vertonen, komponieren, programmieren, Webseiten gestalten und Vieles mehr können. Junge Designer werden sich Ihren Weg mit Bedacht wählen müssen. Und viel arbeiten: Mehrere Fehler schneller machen.

Stefan Sagmeister hielt einen bemerkenswerten Vortrag beim Telekom Trendforum auf der Cebit, den man sich hier anschauen kann.

Stefan Sagmeister: Ich muss nicht lügen

sagmeister

Stefan Sagmeister ist einer der bekanntesten und zugleich begehrtesten Designer, wenn es um das Gestalten von Artcovers von LPs oder CDs geht. Im Interview mit mitStil verrät er, mit welchen Künstlern er besonders gern zusammengearbeitet hat, wie sich Design in Krisenzeiten verändert und was man als Nachwuchsdesigner beachten sollte.

mitStil: Sie haben unter anderem für so namhafte Bands wie die Rolling Stones oder Aerosmith gerarbeitet. Wie kann man sich das vorstellen? Sie setzen sich mit Mick Jagger an einen Tisch und er schildert Ihnen seine Visionen, oder waren Sie komplett frei?

Stefan Sagmeister: Bei den berühmten Bands handelt es sich meist um einen komplexen Prozess, da viel Geld von der Visualisierung eines CD-Covers abhängt. Im Falle von den Rolling Stones war es Mick Jagger sehr wichtig, dass eine Ikone geschaffen wird, die auch auf Baseballkappen und Lederjacken gut aussieht, “Synergy” war das Wort, das bei den ersten Treffen am Häufigsten fiel.

Ansonsten haben wir immer gearbeitet. Das heißt wir hören uns die Musik sorgfältig an und versuchen sie zu visualisieren. Jagger wusste, dass das Britische Museum eine ausgezeichnete Babylonische Sammlung besitzt ­ der Titel der CD war “Bridges to Babylon” ­ ich habe auch gleich das Britische Museum besucht, wo ich zum ersten Mal die Assyrischen Löwen gesehen habe, die dann letztendlich als Grundlage für die Ikone fürs Cover (als auch für hunderete andere Artikel wie z.B. einem “Bridges to Babylon” Bleistiftspitzer und Radiergummi) dienten.

mitStil: An welche Zusammenarbeit erinnern Sie sich besonders gerne?

Stefan Sagmeister: Immer wieder an die mit David Byrne, der unter Musikern einer der ganz wenigen ist, der sich mit visuellen Dingen wirklich beschäftigt. Wir haben einige Cover für ihn selber, für seine alte Band Talking Heads und für sein Label gestaltet. Vor ein paar Monaten haben wir das gesamte Material für das ausgezeichnete neue Album von ihm und Brian Eno “Everthing that Happens will Happen Today” designed. Er ist um vieles intelligenter als ich, und so kann ich bei jedem Treffen etwas lernen.

mitStil: Nun werden immer weniger CDs verkauft. Welche Konsequenzen hat das für Ihre Arbeit? Stirbt das Cover demnächst unter Umständen ganz aus?

Stefan Sagmeister: Das 12-Inch-Albumcover war ein Poster samt Rückseite. Das CD-Booklet steckte zwar in einer winzigen, grauenhaften und zerbrechlichen Plastikschachtel, enthielt aber durch die vielen Oberflächen die bessere Möglichkeit, um Geschichten zu erzählen. Beide sollten im Geschäft zum Hinschauen verleiten und wollen der Musik eine visuelle oder textliche Dimension hinzufügen.

Die CDs werden in absehbarer Zukunft auch in Deutschland (in Asien ist dies ja schon längst so, in den USA seit ein paar Jahren) zum Spezialistenprodukt verkommen (wie die 12-Inch heute), Musik wird samt Video-Animation im Heimunterhaltungszentrum heruntergeladen werden können. Das Verhältnis des Hörers zur Musik wird ein Anderes sein, der Stolz auf die Plattensammlung, die Identifikation mit Songs und Bands wird abnehmen.

Das alles stimmt mich nicht im geringsten nostalgisch.

mitStil: Sie kommen ursprünglich aus der Werbung. Gibt es grundlegende Unterschiede in der Gestaltung einer Anzeige und eines CD-Covers?

Stefan Sagmeister:
Ja. Der Gravierendste ist wohl, dass Anzeigen meist von Werbeagenturen gestaltet werden, deren Kreative sich selten mit den beworbenen Dingen identifizieren. Wir haben in der Regel Covers gestaltet, deren Musik wir selber wirklich mochten. Das hat allerlei Vorteile: Ich muss nicht lügen, ich treffe Leute, die interessante Dinge machen, und da ich an den Inhalten interessiert bin, überschneiden sich meine Interessen und die des Kunden. Somit ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Qualität dadurch besser wird ist groß.

mitStil: Krisen wirken sich oft unmittelbar auf Kunst, Musik und Film aus. Wird auch Ihr Stil düsterer – oder im Gegenteil positiver?

Stefan Sagmeister:
In New York war das Design zu Boomzeiten immer am miserabelsten, während der ersten Internet-Blase wurde fast ausschliesslich Mist produziert. Die Weltwirtschaftskrise macht mir daher große Hoffnung.

mitStil: Auf Ihrer Homepage haben Sie auch den Punkt “Answers for Students”, in dem Sie angehenden Designern Tipps geben. Wie sehen Sie die Chancen des Nachwuchs? Über welche Skills muss ein Designer, der künftig bestehen will, verfügen?

Stefan Sagmeister: Die Wichtigkeit des Standbildes wird weiterhin abnehmen. Alles, was animiert werden kann, wird animiert werden (mit teilweise grauenhaften Folgen für den Konsumenten). Unser Feld hat sich auf der einen Seite vom Handwerk her extrem spezialisiert ­ aus dutzenden Werkzeugen ist einzelnes geworden ­ und auf der anderen Seite unglaublich verallgemeinert: Ein Grafiker sollte heute photographieren, animieren, filmen, vertonen, komponieren, programmieren, Webseiten gestalten und Vieles mehr können. Junge Designer werden sich Ihren Weg mit Bedacht wählen müssen. Und viel arbeiten: Mehrere Fehler schneller machen.

Stefan Sagmeister hielt einen bemerkenswerten Vortrag beim Telekom Trendforum auf der Cebit, den man sich hier anschauen kann.

On Air Watch

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Wir begrüßen immer wieder Neuzugänge im Bereich der Zeitmessung. Die “On Air Watch” ist eine Uhr, wie sie in der Form bisher noch nicht vorhanden war. Betrachtet man den Zeitmesser nur kurz, glaubt man es handelt sich um eine typische Designstudie mit wenig Potenzial für den freien Markt, den wie sollen denn bitte diese Zeiger auf der Uhr derartig “schweben”? Ganz einfach: LED’s!

Zwar ist die Uhr wirklich eine Designstudie, doch derzeit durchaus in Planung realisiert zu werden. Eventuell fragen wir nach einer mitstil-Edition mit gelben Zeiger und schwarzem Band. Aber abwarten…

via Fubiz