
Bis vor etwa zehn Jahren war Herbert Grönemeyer ein erfolgreicher Künstler, der viele Millionen Platten verkaufen konnte. Hits wie „Alkohol“, „Bochum“ oder „Männer“ pflasterten seine Karriere. Es gab nur ein großes Manko: Grönemeyer polarisierte mehr, als dass er geliebt wurde. Sein nasaler Gesang, und auch die Tatsache, dass die Musik eher als Gassenhauer denn als modernes Statement taugte, riefen Kritiker auf den Plan. Das alles änderte sich erst schlagartig, als Grönemeyers Muse und Ehefrau Anna tragisch an Brustkrebs verstarb.


