Sommer-Trend 2011 Espadrilles: WTF?

Diverse Fashion-Mags wollen uns in diesem Sommer weißmachen, dass die (aus gutem Grund!) komplett in der Versenkung verschwundenen Espadrilles das nächste große Ding seien. Und in der Tat: einige Szene-Labels und Giganten wie D&G oder Ralph Lauren haben die Teile in ihre Sommer-Kollektion aufgenommen. Wir sind uns sicher, das kann nur eines bedeuten: eine groß angelegte gemeinsame Verschwörung der Baumwolle-, Leinen- und Hanf-Industrie. [Read more...]

Der Frühjahrs-Trend 2010: Bart

Foto: zululord / <a href='http://www.photocase.com'>photocase.com</a>

Foto: zululord / photocase.com

Das Phänomen des männlichen Bartes verursacht bei so manchem Mann (vielleicht auch Frau?) Kopfschmerzen. Es verhält sich dabei in etwa so wie mit der Frisur einer Frau. Die Frage ist immer: Was, wann und wie denn bloß? Ich möchte hiermit das falsche Vorurteile, ein Bart sei »schmutzig«, aus dem Weg räumen und den Weg frei machen für den modischen Trend dieses Quartals.

Eine Sache steht fest: Gesichtsbehaarung rockt. Warum das aus wissenschaftlicher Sicht so ungemein sexy ist und wie es dazu kam, verdeutlichen uns Biologen:

Der menschliche Bart ist hauptsächlich beim Mann vertreten. Er ist deshalb auch als sekundäres Geschlechtsmerkmal zu verstehen. Zudem wird der Bartwuchs hauptsächlich durch das bekannte Hormon Testosteron begünstigt.

Alles schön und gut, aber warum soll der Mann denn nun einen Bart tragen?

Im Tierreich unterliegen die Weibchen der sogenannten “Handicap-Theorie”, das heißt, dass sie sich Männchen aussuchen, die Signale aussenden, die sonst kein Anderer aussendet. Ich denke da an den farbenprächtigen Federschwanz eines Pfau. Je prachtvoller, desto besser die Gene.

Nicht anders verhält es sich mit dem Mann: Die Barttracht eines Mannes ist Zeugnis guter Gene. Der Glanz, die Länge und vor allem das Volumen hängt von der Menge des körpereigenen Testosterons ab. Viel Testosteron lässt den Bart prächtiger erscheinen. Paradoxerweise ist dieses Hormon aber auch ein Grund dafür, warum Männer eine Glatze bekommen.

Also spricht doch nichts gegen die Vollbehaarung im Gesicht, oder?

Theoretisch ja, aber die Realität sieht anders aus. Eine Erklärung hierfür geben uns die Psychologen:

Ein prachtvoller Bart steht für Kraft und Macht und ist somit zugleich angsteinflößend. Unterschwellig weiß das auch die Frauenwelt und so bezeichnen laut einer Statistik 70% der Damen uns Männer mit Vollbart als unsympathisch. Grund hierfür ist die Emanzipation. Frauen werden als “mündige” und vor allem “selbstständige” Personen erzogen. Für emanzipierte Singlefrauen entsteht ein innerer Konflikt, wenn sie das Symbol der Macht und Kraft antreten sehen. Es entsteht eine Abneigung, die sie davor bewahrt, sich zu unterwerfen.

Für Frauen in einer Beziehung spielt dies keine Rolle. Eher das Gegenteil ist der Fall: Männer übernehmen in einer Partnerschaft die Stellung des (nicht unbedingt) kräftigen Jägers und Beschützers. Ein Bart kann diese Position verstärken und dann ungemein attraktiv wirken.

Auch die junge Mode dieses Jahres erkennt diese Chancen und präsentiert sich in 2010 unter dem Aspekt des »Re-Gendering« – quasi eine »Wiederbelebung des männlichen Geschlechts«. Wie der Bart aussehen soll, ist ziemlich egal. Vorrangig der Vollbart, der 3-Tage-Bart und der Kinnbart gehören zu den Favoriten der männlichen Trendsetter wie Robert Pattinson oder Brad Pitt:

Also, liebe Männer, lasst euch nicht unterkriegen! Werdet wieder der attraktiven Mann mit Bart.

In diesem Sinne: Guten Bartwuchs!

Fotos: photocase.com / Getty Images

Die Trainingshose ist wieder modern

An einem typischen Sonntag, der in den frühen Stunden – also ungefähr zur Mittagsstunde – bei mir oft dem aktiven Wachschlaf dient und die Vorbereitung auf ein weiteres Fußball-Spiel mit sich zieht, wird sich nicht groß in Schale geschmissen. Wobei ich es in gewisser Weise doch tue, denn ich folge den Mode-Trends und ziehe meine Trainingshose an. Ja, ich sagte Mode und Trainingshose in einem Satz.

© Flickr.comWer wird abstreiten, dass es ein schönes Gefühl ist, eine Trainingshose zu tragen? Ist der Tragekomfort einer solchen sweat pants nicht der verdiente Lohn nach dem figurbetonten Party-Outfit von gestern Abend? Und warum darf ich mich denn nicht auch mal unter der Woche belohnen?

Wer im Frühjahr/Sommer 2009 nicht nur typisch sportlich, sondern auch modern légère gekleidet sein will, sollte den Weg zum Sportgeschäft des Vertrauens nicht scheuen. Natürlich reden wir hier nicht von einer schwarzen Nike-Pants mit der Nummer 10 auf dem rechten Oberschenkel. Auch die drei weißen Streifen, die schon Badelatschen einen Namen bescherten, sind wohl ein Stück zu sehr Sport. Es geht um Lifestyle -um Stil.

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Die Trainingshose als Mode-Objekt

Eine Trainingshose zu tragen, heißt nicht gleich, eine Trainingshose anzuziehen und gut ist. Schon beim Kauf sollten bereits ein wichtige Regeln eingehalten werden. Ansonsten kann die Trainingshose 2009 schnell zum persönlichen peinlichsten Moment der ersten Jahreshälfte werden.

1. Baumwolle ist Pflicht

2. Lieber eine Nummer zu groß als zu klein

3. Kein Sport, sondern Lifestyle

Worauf wartet ihr also, liebe Männer? Raus aus der Jeans und ab in die Trainingshose. Dazu ein schlichtes T-Shirt und der Frühling beginnt locker leicht und angenehm modern…

Bonjour: Frenchlook ist in

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Viele denken bei Frankreich erstmal an Baguettes und guten Wein, doch kommt man auf das Thema Mode zu sprechen, denken die meisten an den obligatorischen Franzosen mit Barett und gestreiftem T-Shirt. Dass die Franzosen grade die Laufstege dieser Welt erobern und mit ihrem French look den Stil der Männer zu beeinflussen versuchen, daran glauben die wenigsten. Doch dem ist so! Designer wie Dries Van Noten ziehen mit Farben wie Dunkelblau, Schwarz, Grau-Nuancen und cremefarbenen Akzenten alle Winter-Register und ein altes Klischee besucht uns doch: Der Streifen. Hat es nämlich keine, so ist es kein French look.

Wie trage ich Frenchlook?

Überraschenderweise hat der Look nicht nur unbedingt etwas mit der Mode zu tun. Auch die Attitude muss stimmen, denn diese regiert das Gesamtbild. Schals in Überlänge, gepaart mit einem weltgewandten, arroganten Blick sorgen für eine Brise Paris auf den Straßen dieser Welt.

[via GQ]